Unerwartete: Mein erster Kontakt mit dem Dutch Oven
Manchmal ergeben sich die besten Erlebnisse ganz unerwartet, und genau so war es, als ich meine erste Begegnung mit dem Dutch Oven hatte. Es passierte im Rahmen eines Kurses, der eigentlich nichts mit Kochen zu tun hatte. Ich wollte die Grundlagen des Kanadierfahrens auf dem Timmeler Meer erlernen. Unsere Gruppe funktionierte gut zusammen, und für den letzten Abend schlug der Dozent vor, dass wir alle länger bleiben und gemeinsam etwas kochen könnten. Alle stimmten sofort begeistert zu.

Der Dutch Oven: Mehr als nur ein Kochgerät

Unser Dozent war nicht nur ein Experte im Kanadierfahren, sondern auch im Umgang mit dem Dutch Oven. Leider weiß ich nicht mehr genau, was wir an diesem Abend gekocht haben. Es war etwas mit Rindfleisch und Rotwein, soweit ich mich erinnern kann, und dazu gab es in mindestens zwei weiteren Dutch Ovens schmackhafte Beilagen. Meine Aufgaben waren simpel: Kartoffeln schälen, Möhren schneiden, Zwiebeln hacken – die klassischen Helfertätigkeiten. Das eigentliche Kochen übernahm unser Dozent mit einer beeindruckenden Ruhe und Gelassenheit.
Kochen im Dutch Oven: Mehr als nur eine Mahlzeit
Was mich an diesem Abend besonders faszinierte, war, dass das Kochen mit einem Dutch Oven ganz anders abläuft als das übliche Kochen am Herd oder im Backofen. Es war mehr als nur das Zubereiten einer Mahlzeit – es war ein gemeinschaftliches Erlebnis, bei dem jeder etwas zum Ergebnis beisteuerte. Der Dutch Oven wurde zum Mittelpunkt, um den wir uns alle versammelten, während das Feuer langsam die Hitze entfaltete, die für das Garen nötig war.

Geduld und Erfahrung zahlen sich aus

Heute weiß ich, dass es nicht immer so einfach ist, wie der Dozent es damals aussehen ließ. Leckere Gerichte im Dutch Oven zu zaubern, erfordert Erfahrung und Geduld – etwas, das man nur durch regelmäßiges Kochen erlangt. Aber genau das macht es für mich so besonders. Jedes Mal, wenn ich meinen Dutch Oven benutze, ist es wie ein kleines Mikro-Abenteuer. Es ist nicht wie das schnelle Einschalten des Herdes – es ist ein Prozess, der Zeit braucht. Vom Feuermachen, über das Warten auf die durchgezogenen Kohlen, bis hin zum langsamen Aufheizen des Dutch Ovens – es hat etwas von Slow Cooking, das mich immer wieder begeistert.
Mein erster eigener Dutch Oven: Der Petromax ft6
Dieses erste Begegnung mit dem Dutch Oven hat mich nicht mehr losgelassen. Es hat nicht lange gedauert, bis ich mir meinen ersten eigenen Dutch Oven, den Petromax ft6, gekauft habe. Und auch wenn nicht jedes Gericht auf Anhieb gelingt – wie man so schön im Plattdeutschen sagt: „Doon deit lehren!“ Frei übersetzt: Übung macht den Meister. Es gehört einfach dazu, dass nicht alles perfekt läuft. Doch jedes Missgeschick trägt dazu bei, dass es beim nächsten Mal umso besser schmeckt.

Meine erste Begegnung mit dem Dutch Oven

war also der Startschuss für eine Leidenschaft, die mich bis heute begleitet. Und jedes Mal, wenn ich den Deckel hebe und der Duft des langsam gegarten Gerichts aufsteigt, erinnere ich mich an diesen besonderen Abend und meiner ersten Begegnung mit dem Dutch Oven am Timmeler Meer, damals in 2015.
Infobox
mehr über
- das Timmeler Meer
Großefehn Touristik GmbH – Timmeler Meer - das Kanufahren in Ostfriesland
Naturerlebnis mit Paddel & Pedal - Ostfriesland
www.ostfriesland.travel
mehr über meine Dutch Oven
- Petromax ft6
- Petromax ft3
- Petromax k8
- Petromax ft12
- Petromax fp30t
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